Um drei Uhr wach: was dem Schlaf wirklich hilft
- vor 17 Stunden
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Lesezeit ca. 3 Minuten · Mai 2026
Drei Uhr morgens. Du bist wach. Dein Hirn rattert: Streit von gestern, Termin morgen, eine alte Geschichte. Du atmest tief ein. Du sagst dir: jetzt schlafen. Genau das ist das Problem.
Ich bin Biochemiker, Qualitätsdirektor und Qigong-Lehrer. Fast alle, mit denen ich arbeite, kämpfen gegen das Wachsein. Und fast alle merken nicht, dass dieser Kampf das Wachsein verstärkt.
Was um drei Uhr passiert.
Zwischen den Schlafzyklen wirst du kurz wacher, alle 90 Minuten. Normal. Bei dir geht es gerade nicht weiter, weil dein Cortisol früher ansteigt als es sollte. Dein Hirn registriert die Welle und sortiert sie als wichtig ein. Es startet die Suche: was ist das Problem? Welche Sorge gehört dazu?
Es findet immer eine Antwort. Auch wenn die Antwort von gestern oder von vor zehn Jahren stammt.
Was du heute Nacht ausprobieren kannst.
Eine Übung aus dem Qigong, die du im Liegen machst, ohne Licht, ohne App.
Knöchel-Kreisen, im Liegen. Drehe den rechten Fuss zehnmal langsam nach innen, dann zehnmal nach aussen. Dasselbe mit dem linken. Wiederhole, falls du nach zwei Minuten noch wach bist. |
Klingt zu einfach? Probiere es. Die meisten Kursteilnehmenden sind erstaunt, weil ihre Beine schwerer werden und der Atem von alleine tiefer wird. Genau das willst du. Tieferer Atem heisst, dein Sympathikus tritt zurück. Aus Alarm wird Ruhe.
Warum es wirkt: du ziehst die Aufmerksamkeit nach unten, weg vom rasenden Kopf. Im Qigong heisst das, die Energie sinken zu lassen. Du bist nicht mehr im Kopf, sondern im Körper. Dieser Wechsel beruhigt dein Nervensystem.
Wenn du mehr willst.
Knöchel-Kreisen ist eine von mehreren Methoden in meinem 7-Tage-Schlaf-Reset. Du bekommst ein PDF mit allen Übungen und einem Entscheidungsbaum, mit dem du in dreissig Sekunden die passende Methode für deine aktuelle Nacht findest.
Gratis, du brauchst nur deine Mailadresse.






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